Ratgeber Packen
Umzugskartons richtig packen
Ein Umzugskarton ist voll, wenn er sich noch tragen lässt, und nicht erst, wenn oben kein Platz mehr ist. Schweres kommt nach unten und in kleine Kartons, Leichtes nach oben in große, jeder Deckel wird geschlossen und jede Kiste an zwei Seiten beschriftet. Wer so packt, spart am Umzugstag bezahlte Zeit und findet in der neuen Wohnung wieder, was er sucht.
Angebot für Kartons packen 01579 2657000
Höchstens rund 20 Kilo je Karton
Bücher in kleine Kartons
Beschriftung an zwei Seiten
Gewicht je Kartonhöchstens rund 20 kg
Packdienstab 24 € je Stunde
Karton geliehen0,80 € je Stück und Woche
Karton zum Behalten1,70 € je Stück
Wie viele Kartons ein Haushalt braucht
Diese Frage kommt bei jedem Aufmaß, und die ehrliche Antwort lautet: mehr, als die meisten schätzen. Ein Regalmeter Bücher füllt schon einen kleinen Karton bis an die Gewichtsgrenze, ein voller Kleiderschrank verteilt sich auf mehrere Kisten, und die Küche allein bringt in einem Zweipersonenhaushalt zügig ein Dutzend zusammen.
Rechnen Sie deshalb großzügig. Ein Karton zu viel kostet weniger als ein Nachmittag, an dem drei Leute warten, weil jemand losfährt und Nachschub holt. Wir bringen die Kartons vor dem Umzug vorbei und holen das Geliehene danach wieder ab; abgerechnet wird nach Stück und Woche.
Achten Sie außerdem darauf, dass es dieselbe Sorte ist. Gleich große Kartons stapeln sich sauber, füllen die Ladefläche ohne Lücken und rutschen unterwegs nicht. Eine Mischung aus Bananenkisten, Weinkartons und Kellerfunden lässt sich weder sicher stapeln noch zügig tragen, und am Ende steht der Wagen halb leer und ist trotzdem voll.
Das Gewicht entscheidet, nicht der Platz
Ein Karton aus doppelter Wellpappe hält viel aus. Der Mensch, der ihn vier Etagen hinunterträgt, hält weniger aus. Als Obergrenze haben sich rund zwanzig Kilogramm eingebürgert; das ist die Menge, die eine Person mehrfach am Tag heben kann, ohne dass der Rücken abends die Rechnung dafür schickt.
Praktisch bedeutet das: Schweres in kleine Kartons, Leichtes in große. Wer Bücher in einen großen Karton füllt, bekommt ihn nicht mehr hoch, und die Bodenlaschen geben irgendwann nach. Wer Bettzeug in einen kleinen Karton stopft, verschenkt Ladefläche. Beides lässt sich vermeiden, wenn Sie vor dem Packen einmal kurz sortieren, welche Sorte wohin gehört.
Kleben Sie den Boden sorgfältig. Über die Naht kommt ein Streifen Klebeband, bei schwerem Inhalt zusätzlich ein Streifen quer. Zum Packen stellen Sie den Karton nicht auf den nackten Fußboden, sondern auf einen zweiten Karton oder einen Stuhl. Dann arbeiten Sie aufrecht und nicht drei Stunden lang gebückt.
Bücher, Geschirr, Kleidung: drei Sorten, drei Wege
Bücher kommen flach liegend in kleine Kartons, Rücken nach unten, in höchstens zwei Lagen. Aufrecht gestellt drücken sie sich gegenseitig krumm. Bleibt oben Luft, füllen Sie mit zusammengeknülltem Packpapier auf, damit sich unterwegs nichts verschiebt.
Geschirr wird einzeln in Papier gewickelt und hochkant gestellt, nicht gestapelt. Teller stehen auf der Kante wie Schallplatten im Regal, dazwischen jeweils eine Lage Papier. Tassen und Gläser kommen mit der Öffnung nach unten in die oberste Lage und werden innen ausgestopft. An die Wände und zwischen die Lagen gehört Polstermaterial, und ganz oben so viel Papier, dass sich beim vorsichtigen Schütteln nichts mehr bewegt.
Kleidung auf Bügeln bleibt am besten hängen. Dafür gibt es Kleiderkisten mit Stange: Die Sachen wandern vom Schrank in die Kiste und am Zielort direkt zurück, ohne Bügeleisen dazwischen. Gefaltete Wäsche, Bettzeug und Handtücher füllen die großen, leichten Kartons und dienen im Wagen zugleich als Polster für empfindlichere Kisten.
Beschriften: erst das Zimmer, dann der Inhalt
Die wichtigste Angabe auf einem Karton ist nicht, was drin ist, sondern wohin er soll. Am Zielort wird nach Zimmern getragen und nicht nach Inhalt. Schreiben Sie deshalb groß und in dieser Reihenfolge: Zimmer, dann zwei bis drei Stichworte zum Inhalt, dann ein Hinweis, falls es zerbrechlich ist.
Beschriftet wird an zwei Seiten, nie oben auf dem Deckel. Im Stapel sieht man den Deckel nicht mehr, die Seiten schon. Ein dicker Stift genügt. Farbige Klebepunkte je Zimmer sind bequem, ersetzen die Schrift aber nicht, weil ein Punkt niemandem verrät, dass ganz unten Gläser liegen.
Führen Sie zusätzlich eine kurze Liste. Nummerieren Sie die Kartons durch und notieren Sie zu jeder Nummer ein paar Stichworte. Beim Auspacken beantwortet diese Liste die Frage, in welcher Kiste die Kaffeemaschine steckt, ohne dass Sie sechs Deckel öffnen müssen.
Was zuletzt in den Karton wandert
Gepackt wird von hinten nach vorn: zuerst der Keller, die Bücher, die Winterjacken im Sommer, das gute Geschirr, kurz alles, was Sie bis zum Umzug ohnehin nicht anfassen. Zuletzt kommt, was täglich in Gebrauch ist.
Halten Sie einen Karton bis zum Schluss offen. Hinein gehören Kaffeemaschine, ein paar Tassen, Spülmittel, Lappen, Müllbeutel, Ladekabel und das Werkzeug für den Aufbau. Dieser Karton wird als Letztes verschlossen, zuletzt eingeladen und am Zielort zuerst wieder ausgeladen.
Nicht in einen Umzugskarton gehören Ausweise, Verträge, Schmuck, Bargeld und Medikamente. Solche Dinge fahren im eigenen Auto mit. Ebenso wenig gehören offene Flüssigkeiten, Farbreste oder Brennbares in eine Kiste; Gasbehälter und lose Akkus bleiben ganz draußen.
Lebensmittel planen Sie am besten weg. Kühlschrank und Vorratsschrank in den letzten beiden Wochen leer essen, den Rest verschenken. Ein Karton mit Konserven ist schwer, und offene Packungen überstehen den Tag selten unbeschadet.
Packmaterial und was es kostet
Wir bringen mit, was gebraucht wird, und rechnen das Material getrennt von der Umzugsleistung ab. Geliehenes holen wir nach dem Umzug wieder ab, gekaufte Kartons behalten Sie.
Wenn das Packen doch zu viel wird
Nicht jeder hat zwei freie Wochenenden. Wer arbeitet, kleine Kinder hat oder gerade einen ganzen Haushalt auflöst, gibt das Packen besser ab. Eine Packkraft kostet ab 24 € je Stunde; zwei Leute schaffen eine Zweizimmerwohnung meist an einem Tag.
Sie können die Arbeit auch teilen. Häufig packen Kunden Kleidung, Bücher und Dekoration selbst und lassen nur Küche und Geschirr machen, weil das die Bereiche sind, bei denen es auf Übung ankommt. Beim Aufmaß legen wir fest, welchen Teil Sie übernehmen und welchen wir, und beides steht danach im Angebot.
Am Zielort geht es in derselben Ordnung zurück: Die Kartons werden nach Zimmern abgestellt, Schränke und Betten bauen wir wieder auf, dafür rechnen wir ab 27 € je Stunde. Das Auspacken übernimmt der Packdienst auf Wunsch ebenfalls, meist am Tag nach dem Umzug.
Packmaterial im Überblick
| Material | Hinweis | Preis |
|---|---|---|
| Umzugskarton, geliehen | Wird gebracht und wieder geholt | 0,80 € je Stück und Woche |
| Umzugskarton zum Behalten | Doppelte Wellpappe | 1,70 € je Stück |
| Kleiderkiste, geliehen | Mit Stange für Bügel | 3,20 € je Stück und Woche |
| Packpapier, Bündel 10 kg | Für Geschirr und Gläser | 13 € |
| Polsterfolie, Rolle 50 m | Für Bildschirme und Rahmen | 18 € |
| Schutzdecke, geliehen | Für Möbel und Treppenhaus | 2,30 € je Stück und Woche |
| Angegeben sind Bruttobeträge einschließlich Umsatzsteuer. Endgültig gerechnet wird nach dem Rundgang durch die Wohnung, und dabei bleibt es dann. | ||
Häufige Fragen
Fragen rund ums Packen
Vier Wochen vor dem Termin mit dem Keller, drei Wochen vorher mit Büchern und selten Gebrauchtem. In der letzten Woche bleiben dann nur noch Küche, Bad und Kleidung übrig.
Ja. Wir bringen Kartons, Kleiderkisten und Packpapier zu einem vereinbarten Termin vorbei und holen das Geliehene nach dem Umzug wieder ab. Die Sätze stehen auf der Preisseite.
Das hängt stark davon ab, wie viel in Schränken und Regalen steckt. Beim kostenlosen Aufmaß nennen wir Ihnen eine Zahl, die zu Ihrer Wohnung passt, statt einer Faustregel.
Kleine, leichte Schubladen dürfen in Kommoden bleiben, wenn sie gesichert sind. Schwer beladene Schubladen werden ausgeräumt, sonst verzieht sich der Korpus beim Tragen.
Am besten im Originalkarton, sonst mit Polsterfolie umwickelt und hochkant zwischen weiche Ladung gestellt. Kabel kommen fotografiert und beschriftet in einen eigenen Beutel.
Passt zu Kartons packen
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Gut gepackte Kartons verkürzen den Umzugstag und halten die Rechnung klein. Das Aufmaß, bei dem wir das durchgehen, kostet nichts. Alle Sätze unter Preise.
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